Vorträge


2017: Kunst, Kultur, Musik - Reihe „Am 11. um 11 Uhr“

Die Region Stuttgart zeichnet sich durch eine vielfältige, sehr lebendige und hoch qualifizierte Musikszene aus. Diesen reichen Schatz können Sie nun zentral in Einführungsvorträgen kennenlernen.
Immer am 11. eines jeden Monats haben Sie die Möglichkeit Dirigenten, Intendanten, Dramaturgen und Musikwissenschaftler zu erleben, die Ihnen ihre aktuellen (Gesamt-) Programme vorstellen, einen Einblick hinter die Kulissen gewähren und mit Ihnen vertieft in einzelne Werke eintauchen.
Entdecken Sie Unbekanntes, lernen Sie Bekanntes neu kennen und freuen Sie sich auf die kommenden Konzerte, in denen Sie mit gut informierten Ohren einen noch intensiveren Hörgenuss haben werden.

Ort:
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, Stuttgart Mitte

Immer am 11. eines Monats.
(Nur wenn der 11. ein Sonntag ist, findet der Vortrag zu einem anderen Termin statt.)

Beginn: 11.00 Uhr,  Dauer ca. 1 Stunde. Eintritt frei ! 

Wir starten in das Herbst/Winterprogramm mit einem Sondertermin!

Mi., 11. Jan. 2017       

Rainer Johannes Homburg, Hymnus-Chorleiter
Das neue Jahresprogramm der Stuttgarter Hymnus Chorknaben

Sa., 11. Febr. 2017    

Dr. Regula Rapp, Rektorin der Staatlichen Hochschule für Musik und  
Darstellende Kunst in Stuttgart
Die öffentlichen Veranstaltungsreihen der Hochschule

Sa., 11. März 2017       

Enrico Trummer, Dirigent des Stuttgarter Oratorienchors
Zur Aufführung des Requiems von Karl Jenkins am 09.04.2017

Di., 11. Apr. 2017       

Albrecht Dürr, Musikdramaturg der Stuttgarter Philharmoniker
M. Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung. Zum Konzert der Stuttgarter Philharmoniker am 6. Mai.

Do., 11. Mai 2017       

Prof. Dieter Kurz, Dirigent des Württembergischen Kammerchors
Zu den Konzerten im Juni: „KOMM, O KOMME, NACHTIGALL“ mit Werken für Chor und Klavier von F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms und B. Bartok

Juni bis August

Sommerpause

Mi., 04. (!) Okt. 2017

Prof. Frieder Bernius, Künstlerischer Leiter des Musik Podium Stuttgart
Reformationsprogramme im Herbst: Motetten und Choräle von Bach, Mendelssohn, Altnickol, Telemann und „Paulus“ von Mendelssohn Bartholdy
Kammerchor Stuttgart, Klassische Philharmonie Stuttgart

Sa., 11. Nov. 2017

Simon Schorr, Leiter des Motettenchors Stuttgart
Chorwerke des dänischen Komponisten Niels Gade – „Zion“ und „Die heilige Nacht“

Mo., 11. Dez. 2017       

Rafael Rennicke, Konzertdramaturg der Oper Stuttgart
die Jubiläums-Saison "425 Jahre Staatsorchester Stuttgart".

Do., 11. Jan, 2018

Christine Fischer, Intendantin von „Musik der Jahrhunderte“
die unterschiedlichen Facetten des kommenden Festivals ECLAT

Sa., 10. Feb. 2018

Markus Korselt, der neue Intendant des Stuttgarter Kammerorchesters
Der genaue Termin und das Thema werden noch bekanntgegeben

Sa., 10. März 2018

Enrico Trummer, Leiter des Stuttgarter Oratorienchors
G.F. Händel: „Messias“

In Kooperation mit dem:
Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33
70174 Stuttgart

http://www.hospitalhof.de/ 



2017:
Johann Georg Fischer (1816-97) 
           Seine Lyrik im Spiegel der Musik - Gesprächskonzert

Von der Stuttgarter Bürgerschaft mit einem Denkmal am Hasenberg geehrt, war Johann Georg Fischer bei seinem Tod 1897 als Vertreter der schwäbischen Dichterschule neben Eduard Mörike und Ludwig Uhland weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Seine Lyrik fand nicht nur in elf Gedichtbänden Verbreitung, sondern auch in zahlreichen Vertonungen u.a. von Emilie Zumsteg, Friedrich Silcher, Franz Lehár oder Alban Berg. Mit Liedern wie "Die du mein Alles bist" soll an seinem 120. Todestag an einen bedeutenden, heute weitgehend vergessenen Sohn Stuttgarts erinnert werden.
Die Ausführenden: Anna Escala, Sopran; Jan Marc Reichow, Klavier; Jan Kopp, Vortrag

Donnerstag, 4. Mai 20.00 Uhr Paul-Gerhardt-Saal, Rosenbergstr. 192
In Kooperation mit der Musikakademie für Senioren Baden-Württemberg e.V. und der Evang. Paul-Gerhardt-Gemeinde.
Der Eintritt ist frei. Wir danken für Ihre Spende.


 

2017: "Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde...“ 
             Vortrag

Hirten als Motiv der Literatur- und Musikgeschichte: Pastorale, „hirtenmäßige“ Motive haben eine lange Tradition, die weit über die christliche Kultur in die antik-heidnische Welt zurückreicht. Ein vorweihnachtlicher Vortrag mit zahlreichen Musikbeispielen.
Man nimmt sie als selbstverständliche Bestandteile der Weihnachtsbotschaft hin, ähnlich wie Ochs und Esel im Stall: die Hirten auf dem Feld vor Bethlehem. Ihnen gilt als erste die Engelsbotschaft vom „Frieden auf Erden“. Kaum ein Weihnachtsbild von Rang, kaum ein Weihnachtsoratorium, das ohne sie auskäme. Pastorale, „hirtenmäßige“ Motive haben eine lange Tradition, die weit über die christliche Kultur in die antik-heidnische Welt zurückreicht. Was macht Hirten und Schäfer so besonders? Warum hat sich in der antiken Literatur eine ganze Gattung (die „Bukolik“) an ihnen ausgerichtet? Ein vorweihnachtlicher Vortrag mit zahlreichen Musikbeispielen.

DO, 07.12.17, 19:00 – 21:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33


 

2018: "Engel in der Musik" - Vortrag  

Der kultur- und frömmigkeitsgeschichtliche Hintergrund: Auch in der Musik und den ihr zugrunde liegenden religiösen Texten haben Engel und Engelsgesang seit jeher ihren festen Platz. Der „klingende“ Vortrag führt einige herausragende Engelsmusiken vor.
Engel erfreuen sich seit längerem wieder großer Beliebtheit. Zahlreiche Bücher und Bildbände werden über die enorme Vielfalt der Engelstypen und ihre Geschichte veröffentlicht – eine Geschichte, die weit über die jüdisch-christliche Tradition hinausgeht. Was immer man über die Existenz von Engeln sagen und denken mag – als Bilder und symbolische Hoffnungsträger sind Engel zumindest eine innere Realität für die, die an sie glauben, eine subjektive Erfahrung derer, die sie erleben, in Analogie etwa zur mystischen Erfahrung.
Mit dem Thema „Engel“ verbinden wir meist Engelsbilder; aber nicht nur in Malerei und Skulptur, sondern auch in der Musik und den ihr zugrunde liegenden religiösen Texten haben Engel und Engelsgesang seit jeher ihren festen Platz: Engel singen, ein- oder mehrstimmig, sie spielen auf Instrumenten und manchmal tanzen sie sogar dazu. Der „klingende“ Vortrag führt einige herausragende Engelsmusiken vor und zeichnet ihren kultur- und frömmigkeitsgeschichtlichen Hintergrund nach. 

TERMIN: DI, 09.01.18, 19:00 – 21:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 


 

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2017: Geschichte der Popmusik - Seminar mit dem Musikjournalisten Werner Stiefele

TERMINE: MO, 06.02.2017 / MO, 20.02.2017 / MO, 06.03.2017 / MO, 20.03.2017, jeweils 10 bis 11.45 Uhr
Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, Stuttgart-Mitte

  • Geschichte der Popmusik - Ein historischer Streifzug in 4 Abschnitten
    Allgegenwärtig klingt Popmusik aus Lautsprechern und Kopfhörern. Sie prägt die Umgebung, sie wird konsumiert (oder überhört), sie steht für Lebensstile. Gibt es Popmusik seit der Rock’n’Roll-Ära, der Swing-Ära, dem Jazz-Age? Oder schon früher? Was ist mit HipHop, Ambient und Techno? Wer sind die Akteure? Welchen Einfluss hat die Entwicklung neuer Instrumente? Wie ist die Popindustrie organisiert? Hörbeispiele illustrieren den Streifzug durch die einzelnen Epochen. Schließlich die "Superstars" des Pop und vom Text bestimmte Musik: Liedermacher - Schlager - Rockschlager.
  • REFERENT: Werner Stiefele
    Werner Stiefele hat als Musikjournalist für FOCUS, die Stuttgarter Zeitung gearbeitet und an der Musikhochschule Mannheim zehn Jahre Geschichte von Jazz und Popularmusik unterrichtet. Seit 2001 leitet er das Sachgebiet Kulturvermittlung im Stuttgarter Kulturamt. Er schreibt zudem für AUDIO, stereoplay und Rondo.

 

2016: Smetanas „Moldau“ – Musik nationaler Identifikation

Referent: Dr. Bernhard Moosbauer
Mittwoch, 22. Juni 2016, 10.15 Uhr,
Paul-Gerhardt-Saal, Rosenbergstr. 192
Kosten: 4.- Euro (ohne Anmeldung)

Üblicherweise sind es die Nationalhymnen, die als musikalisches Vehikel des Nationalbewusstseins dienen. Aber bisweilen kommen andere Musikstücke ihnen nahe, ja machen ihnen Konkurrenz. Der Gefangenenchor aus Giuseppe Verdis „Nabucco“ gehört dazu. Für die Tschechen nimmt die „Moldau“ von F. Smetana eine ähnliche Stellung ein. Sie ist Teil eines „Mein Vaterland“ überschriebenen Zyklus von sechs Kompositionen für Orchester, sogenannte Sinfonische Dichtungen und zählt zu den bekanntesten Werken Smetanas. Dem Zyklus liegen Themen der tschechischen Geschichte und Mythologie zugrunde. Auch die Landschaft und das Leben der Menschen finden darin Aufnahme. Erst durch die Komposition dieses Werkes und anderer patriotisch angehauchter Kompositionen fand Smetana die ihm zustehende Anerkennung und wurde in den Status des „tschechischen Nationalkomponisten“ erhoben.

Warum die Moldau auch im Ausland zu den beliebtesten Stücken des sinfonischen Repertoires gehört, dies und andere Aspekte sind Thema des Vortrages.



2016: Musik für Napoleon? – Beethovens Eroica-Sinfonie

Referent: Dr. Bernhard Moosbauer
Mittwoch, 30. November 2016, 10.15 Uhr,
Paul-Gerhardt-Saal, Rosenbergstr. 192
Kosten: 4.- Euro (ohne Anmeldung)

Was haben Napoleon Bonaparte und Ludwig van Beethoven miteinander zu tun? Wie kommt Beethovens dritte Sinfonie zu ihrem Beinamen „Eroica“? Was macht diese Sinfonie zu einem einschneidenden musikgeschichtlichen Ereignis? Weshalb entzündeten sich an ihr tiefgreifende musikalisch-ästhetische Kontroversen, reichten die Reaktionen doch von entschiedener Ablehnung bis zu enthusiastischer Aufnahme? Heute nimmt das 1805 uraufgeführte Werk eine zentrale Position in der Geschichte der Sinfonie ein und gilt als zukunftsweisend für die Orchesterliteratur des 19. Jahrhunderts.

Worin liegt das Besondere, das Epochemachende dieser Sinfonie Beethovens, das für das Publikum Irritierende der Komposition? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Bernhard Moosbauer in seinem Vortrag nach. Er stellt das Werk anhand von Hörbeispielen vor und erläutert seine Geschichte.


 

2016: Südwestrundfunk – Führung durch das SWR-Funkhaus

Dienstag, 5. Juli 2016 von 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Treffpunkt: Eingang Wilhelm-Camerer-Straße
Während der Führung erwarten Sie folgende Höhepunkte:

  • Multimedia-Präsentation: Der SWR stellt sich vor
    · Besuch des Hörfunkbereichs
    · evtl. Besichtigung eines Hörspielstudios
    · Einblicke in das Hörfunkarchiv des SWR
    · Besichtigung der Fernsehstudios
    · Besuch der hauseigenen Werkstätten

Bitte beachten Sie, dass es während der Führung keine Pause und keine Sitzmöglichkeiten gibt.

Anmeldeschluss: 10. Juni 2016, max. 25 Teilnehmer